Wahre Schönheit liegt im Auge des Betrachters, doch es gibt eine Blume, die nahezu jeden ins Staunen versetzt: das Löwenmäulchen (Antirrhinum majus). Mit ihren prachtvollen Blüten und der langen Blütezeit ist diese Pflanze ein wahrer Blickfang in jedem Garten. Erfahren Sie in diesem Artikel alles Wissenswerte über die Standortwahl und die Pflege dieses wundervollen Dauerblühers, damit auch Ihr Garten zum Paradies der Löwenmäulchen wird.
Der passende Standort für Löwenmäulchen
Löwenmäulchen sind anspruchslose Pflanzen, die sich sowohl im Beet als auch im Topf wohlfühlen. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie jedoch folgende Standortkriterien beachten:
Licht
Löwenmäulchen lieben die Sonne und benötigen mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag. Achten Sie darauf, sie an einem sonnigen Standort zu pflanzen, um ihre beeindruckenden Blüten zur Geltung zu bringen.
Boden
Antirrhinum majus bevorzugt gut durchlässige, nährstoffreiche Böden mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 6,5. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht zu feucht ist, da Staunässe die Wurzeln schädigen kann.
Platz
Die Pflanze benötigt ausreichend Platz, um sich vollständig zu entfalten. Lassen Sie zwischen den einzelnen Löwenmäulchen einen Abstand von etwa 20 bis 30 cm, damit die Pflanzen genügend Licht und Luft erhalten.
Wichtige Werkzeuge zur Pflege von Löwenmäulchen
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Pflege für den Dauerblüher
Damit Ihr Löwenmäulchen möglichst lange blüht, sollten Sie einige grundlegende Pflegehinweise beachten:
Gießen
Löwenmäulchen sind recht genügsam, was das Gießen angeht. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass die Pflanzen in Trockenperioden ausreichend Wasser erhalten. Gießen Sie am besten morgens oder abends und vermeiden Sie dabei, die Blätter und Blüten zu benetzen, um Krankheiten vorzubeugen.
Düngen
Um ein üppiges Wachstum und eine reiche Blüte zu fördern, ist es empfehlenswert, Löwenmäulchen alle vier bis sechs Wochen mit einem ausgewogenen Flüssigdünger zu versorgen.
Verblühte Blüten entfernen
Um die Blühfreude der Pflanze zu erhalten, sollten Sie verblühte Blüten regelmäßig entfernen. Dies fördert die Bildung neuer Knospen und verlängert die Blütezeit.
Überwinterung
Da Löwenmäulchen nur bedingt frostresistent sind, empfiehlt es sich, die Pflanzen in Töpfen zu überwintern oder sie im Herbst als einjährige Pflanzen zu behandeln und im nächsten Frühjahr erneut auszusäen. Wenn Sie Ihre Löwenmäulchen im Topf überwintern möchten, stellen Sie die Töpfe an einen frostfreien, kühlen Ort mit ausreichend Tageslicht, wie zum Beispiel einen Wintergarten, eine Garage oder einen kühlen Keller.
Krankheiten und Schädlinge
Löwenmäulchen sind generell robuste Pflanzen, können jedoch von einigen Krankheiten und Schädlingen befallen werden. Dazu gehören unter anderem Mehltau, Blattläuse und Schnecken. Achten Sie auf Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingsbefall und behandeln Sie die Pflanzen gegebenenfalls mit geeigneten biologischen oder chemischen Mitteln.
Vermehrung
Löwenmäulchen lassen sich leicht durch Samen vermehren. Sammeln Sie im Spätsommer die Samen der verblühten Blüten und säen Sie sie im Frühjahr direkt ins Beet oder in Anzuchtschalen aus. Die Keimung erfolgt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen bei einer Temperatur von etwa 18-20 Grad Celsius.

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Fazit
Löwenmäulchen sind wahre Schmuckstücke in jedem Garten, und ihre Pflege ist denkbar einfach. Mit der richtigen Standortwahl und etwas Zuwendung verwandeln Sie Ihren Garten in ein farbenfrohes Blütenmeer, das nicht nur Ihnen, sondern auch zahlreichen Insekten und Schmetterlingen Freude bereiten wird. Tauchen Sie ein in die Welt der Löwenmäulchen und lassen Sie sich von ihren eindrucksvollen Farben und Formen verzaubern.








